Großdemo Gemeinsam gegen Rechtsruck, Rassismus und Sozialabbau 15.12. Wien

Gemeinsam gegen Rechtsruck, Rassismus und Sozialabbau  initiiert von Sozialdemokrat*innen und Gewerkschafter*innen.

Samstag, 15. Dezember, 14 Uhr
Wien, Christian-Broda-Platz (Nähe U3/U6 Westbahnhof

„Schwarz-Blau lässt keinen Tag aus, um deutlich zu machen, für wen sie Politik macht: Sozialabbau, Steuergeschenke für die Reichen, Hetze gegen Flüchtlinge, rückschrittliche Bildungs- und Frauenpolitik, Abschaffung der Notstandshilfe, Postenschacherei zugunsten deutschnationaler Burschenschafter, Attacken auf die Pressefreiheit, Entdemokratisierung, Zerschlagung der Sozialversicherung und Angriffe auf die Gewerkschaft. Menschen werden gegeneinander aufgehetzt, Asylwerber_innen zu Sündenböcken für alles erklärt. Steuerzuckerl gibt es für Großunternehmen und Industrielle, während wir uns „freiwillig“ zu Tode arbeiten dürfen.“

https://www.aufwiderstand.at/?p=350https://www.facebook.com/events/702815890063920/

AR

 

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Zwischen Schutz und Selbstbestimmung – Sozialarbeit auf der Alterspsychiatrie

Dieser Beitrag wurde für die Bundestagung der Sozialarbeiter*innen geschrieben, und dort im Rahmen der Symposien vorgestellt.

Ich arbeite in einem psychiatrischen Krankenhaus, auf einer Station für Menschen über 65 Jahre. Das ist mein erster Job als Sozialarbeiterin, meinen Bachelor habe ich erst im Oktober 2017 abgeschlossen. Obwohl ich eigentlich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten wollte, mag ich meine Arbeit und vor allem meine Klient*innen mittlerweile  doch recht gerne. Was mich dennoch fast täglich beschäftigt ist, wie und ob Menschenrechte bei uns gelebt werden können. Kann ich meine Arbeit in der Psychiatrie mit meiner sozialarbeiterischen Berufsethik überhaupt vereinbaren?

An manchen Tagen geht das, ganz klar. An anderen eher weniger, wenn z.B. so etwas passiert, was im Sommer in allen Zeitungen zu lesen war – Patient*innen wurden von Pflegepersonal verbal misshandelt. Und auch wenn ich versichern kann, dass Vorfälle wie diese nicht an der Tagesordnung stehen, müssen wir uns doch bewusst sein, dass wir uns auf der Alterspsychiatrie in einem ständigen Spannungsfeld zwischen Schutz und Selbstbestimmung, zwischen Befähigung und Bevormundung befinden. Bevor ich darauf näher eingehe, möchte ich ein paar Eckdaten zur Alterspsychiatrie nennen.

Unsere Abteilung besteht aus vier Stationen, 2 davon mit geschützten Bereichen, mit insgesamt 120 Betten. Wir nehmen Menschen über 65 Jahren, mit verschiedensten psychiatrischen Erkrankungen auf. Neben den klassischen Krankheitsbildern, die auch auf jeder Allgemeinpsychiatrie zu finden sind, haben wir viele demente und/ oder delirante Patient*innen. Multimorbidität ist ein großes Thema. Immer wieder passiert es auch, dass Patient*innen bei uns versterben.

Genau diese spezielle Zielgruppe kann uns in ethische Dilemmata bringen. Wie lange ist ein Mensch fähig für sich selbst Entscheidungen zu treffen? Wie dement muss man sein, dass andere entscheiden dürfen? Wer entscheidet, wenn es noch keine Erwachsenenvertretung gibt? Das sind nur einige der Fragen, die ich mir häufig stelle.

Und nicht nur die speziellen Krankheitsbilder und Diagnosen, sondern das Alter an sich, müssen in Betracht gezogen werden. Wir arbeiten mit einer Generation, die fast kollektiv durch den zweiten Weltkrieg traumatisiert wurde. Sie haben Angehörige verloren, gehungert und Bombenanschläge miterlebt. Auch unser Krankenhaus ist vielen nicht gerade positiv in Erinnerung. Schließlich wurden auch im „Feldhof“ hunderte Kinder euthanasiert. Zudem galt psychische Erkrankung noch lange nach dem Krieg als Schande, und viele unserer Patient*innen erleben es noch heute so. Nach „Puntigam Links“, in den „Guglhupf“, oder eben in die LSF wollte keiner kommen.

Ein weiterer Punkt, der aus menschenrechtlicher Sicht problematisch sein kann, ist die Unterbringung. Auch wenn im UbG genau festgelegt ist, wer unter welchen Umständen gegen seinen Willen in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden darf, ist damit doch eine gravierende Einschränkung der Menschenrechte verbunden. Sofern Selbst- oder Fremdgefährdung besteht, darf eine Person nach § 8 des UbG unter Zustimmung eines zuständigen Arztes bzw. Ärztin von den Organen des öffentlichen Sicherheitsdienstes in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht werden. In der Realität schaut das dann oft so aus, dass eine Person mit mehreren Polizeibeamt*innen und Rettungssanitäter*innen, z.T. noch in Begleitung einer Notärztin zu uns kommen. Manche unserer Patient*innen verstehen nicht was mit ihnen geschieht, andere fürchten sich vor den Urteilen der Nachbar*innen.

Solange dann weiterhin Selbst- und oder Fremdgefährdung besteht, ist eine Unterbringung im geschützten Bereich zulässig. Manche unserer wahnhaften Patient*innen glauben, sie seien im Gefängnis gelandet, und andere wiederum glauben, sie befinden sich im „Feldhof“ – was ja grundsätzlich nicht falsch ist, aber wenn wir wieder auf unsere Geschichte zurückblicken doch nicht so optimal ist.

Auch wenn diese Maßnahmen unter bestimmten Umständen notwendig oder zumindest vertretbar sind, muss uns doch bewusst sein, dass eine Unterbringung gerade für unsere Patient*innen auch sehr traumatisierend sein kann.

Wenn Patient*innen dann eine Zeit lang bei uns stationär sind, muss damit begonnen werden, deren Entlassung zu planen. Dies wird oft, durch die schlecht ausgebaute extramurale Versorgung erschwert. Dadurch dass der Regress gefallen ist, gibt es derzeit kaum freie Pflegeplätze. Die Heime haben begonnen, sich ihre Bewohner*innen auszusuchen und unsere Patient*innen stehen sicher nicht auf Platz 1 der beliebtesten Heimbewohner*innen. Einen Platz im Wunschheim gibt es so oder so erst nach Monaten. 24 h Betreuung, als Alternative zum Pflegeheim, ist für viele Menschen nicht leistbar. Altersspezifische sozialpsychiatrische und aufsuchende Angebote gibt es nur in wenigen Städten. Vor allem am Land gibt es noch zu wenig Angebot. Einsamkeit im Alter ist ein großes Problem, welches kaum abgefangen werden kann. All das führt dazu, dass Patient*innen sich eben nicht aussuchen können wie ihre Versorgung aussehen soll. Selbstbestimmung wird erschwert.

Und trotzdem gibt es imme wieder Beispiele und Fälle, bei denen die Menschenrechte nicht eingschränkt werden und die Selbstbestimmung von Patient*innen, durch einen Aufenthalt bei uns sogar gefördert wird. Ein solches Beispiel ist Frau S.

Frau S. ist 86 Jahre alt und wohnt in einem kleinen Ort in der Steiermark. Dort lebt sie allein, ihr Sohn wohnt in Wien, die beiden Töchter und der Lebensgefährte sind schon verstorben. Seit dem Tod ihrer zweiten Tochter im Jänner ging es Frau S. psychisch immer schlechter, bis sie sich schließlich im September 2018 entschloss, sich im  örtlichen Fluss ertränken. Das wäre ihr auch fast geglückt, wäre sie nicht von Passant*innen gerettet geworden. Sie wurde schwer unterkühlt in ein KH gebracht und ein paar Tage später zu uns überstellt. Bei uns wurde sie, weil keine akute Suizidalität mehr bestand, auf der Therapiestation offen aufgenommen, eine geschützte Unterbringung blieb ihr somit erspart. Sie verstand sich auf Anhieb gut mit ihren Zimmerkolleginnen, das Therapieprogramm konnte sie leider nicht wirklich nützen. Sie wurde auf Grund des mangelnden Therapieerfolgs schon fast wieder entlassen, als der Sohn von ihrer traumatischen Vorgeschichte erzählte. Trotzdem gelang es weder mir, noch unseren Ärzt*innen mit Frau S. über diese Dinge zu sprechen. Wir verstanden uns sofort sehr gut, trotzdem blieben die Gespräche oberflächlich. Das Einzige, was Frau S. immer wiederholte war, dass es Ungerecht sei, dass ihre Töchter vor ihr gehen mussten. Auf den Suizidversuch angesprochen, antwortete sie bagatellisierend „Ach jeder muss mal sterben“. Von Unterstützungsangeboten jeglicher Art, für zu Hause wollte sie nichts wissen. Während ihrem gesamten Aufenthalt war Frau S. freundlich und gut gelaunt, aber auch stur und uneinsichtig. Von weiteren Suizidversuchen distanzierte sie sich nie glaubhaft, eher im Gegenteil, Frau S. wollte sterben. Trotzdem gab es irgendwann keinen Grund mehr, sie noch länger stationär zu behalten. Sie wollte heim und äußerte keine konkreten Suizidwünsche, sondern wollte einfach, dass ihr leben bald zu Ende sei. Mit leichtem Bauchweh bei allen Teammitgliedern planten wir ein abschließendes Gespräch mit Patientin und Sohn. Frau S. wollte noch immer keine Unterstützung für zu Hause, nahm jedoch zum ersten Mal die Informationsfolder darüber an. Mit ihrem Sohn konnte sie sich gut aussprechen, sie zeigten gegenseitiges Verständnis. Es war ein emotionales aber gutes Gespräch. Am nächsten Tag traf ich Frau S. nochmals am Gang. So ein gutes Gespräch wie an diesem Tag hatten wir noch nie, zum ersten Mal schien Frau S. mir genug zu vertrauen um von den traumatischen Erlebnissen ihres Lebens zu erzählen, von der Armut, dem gewalttätigen Ehemann und dem Alkoholproblem ihrer Tochter. Schlussendlich habe ich verstanden, warum Frau S. keine Hilfe annehmen möchte. Sie hatte solange gekämpft für diese Selbstständigkeit: Nach ihrer Scheidung schwor sie sich, nie mehr das zu tun was andere sagen und immer selbstbestimmt zu sein. Ich bin wirklich froh, dass wir ihr diese Selbstbestimmung nicht nahmen.

Auch wenn die Geschichte von Frau S. vielleicht auf den ersten Blick nicht großartig positiv klingt, bin ich doch überzeugt davon, dass es eine gelungene ist. Besonders gut gefällt mir, dass Frau S. selbstbestimmt sein durfte bis zum Schluss. Sie wurde nie zu etwas gezwungen, was sie nicht wollte. Auch wenn wir alle sahen, dass Unterstützung für zu Hause sicher sinnvoll wäre, durfte Frau S. sich dagegen entscheiden.

Ein weiterer positiver Faktor war, dass Frau S. Zeit gegeben wurde, um sich körperlich und psychisch zu erholen. Auch wenn sie nicht wirklich viel mit den Therapien bei uns anfangen konnte (oder wollte) musste sie die Station trotzdem nicht vorzeitig verlassen. Dadurch konnte unsere Station zu einem sicheren Ort für die Patientin werden.

Diese Sicherheit nützte auch dem Sohn, der einen wahnsinnigen Reifungsprozess im Hintergrund durchmachte. Frau S. wurde nicht nur als Einzelperson, sondern auch als Teil ihres Familiensystems betrachtet, was in diesem Fall die Beziehung zwischen Mutter und Sohn stärkte.

Auch von unserer Seite wurden Frau S. immer wieder Beziehungsangebote gemacht und ehrliches Interesse entgegengebracht. Frau S. konnte lange Zeit nicht über ihre Vergangenheit sprechen und dies wurde akzeptiert. Schlussendlich fasste sie aber doch Vertrauen, was nur durch konstante Beziehungsarbeit möglich war.

Nicht nur Frau S. konnte von der Beziehungsarbeit profitieren. Auch für mich als Sozialarbeiterin sind die Beziehungen zu meinen Klient*innen, die Geschichten, die sie erzählen und die kleinen  Erfolge die man gemeinsam hat, das was mich täglich motiviert und wirklich viel Mut macht. Es ist irrsinnig lehrreich und vor allem schön als Sozialarbeiterin mit alten Menschen zu arbeiten, und ich kann nur jeder/m (angehender/m) Kolleg*in empehlen, es auch zu versuchen.

(TM)

 

Die Macht der Bilder

Zeigen Bilder immer die Wirklichkeit? Verzerrte Darstellung und Implementierung von Meinungen anhand eins Beispiels in Österreich.

 

In der Zeitung „Wir Steirer“, herausgegeben von der FPÖ Steiermark, soll ein Foto mit dem Titel „Problemfall Schule – Radikal – islamische Tendenzen in heimischen Bildungseinrichtungen“ die aktuelle Situation der Bildungseinrichtungen wiederspiegeln. Ohne lesen des Artikels, formt sich bereits nur durch das Betrachten des Bildes sowie das Lesen des Titels ein Bild im Kopf.
Als Quelle nennt die Zeitung das „DFID – UK – Departement for International Development„.  Dieser kleingedruckte Text gab mir den ersten Hinweis, dass dieses Foto wohl kaum in Österreich aufgenommen wurde. Das „DFID“ ist eine britische (staatliche) Organisation deren Ziel eine nachhaltige Entwicklungshilfe und die Bekämpfung von Weltarmut ist.
Nach weiteren Recherchen stieß ich auf zahlreiche Webseiten und Beiträge, welche das Bild in unterschiedlichen Weisen und Kontexten verwendeten.
Das Originalbild wurde auf dem Flicker Account von DFID am 12.01.2016 veröffentlicht. Es zeigt vom Krieg geflohene syrische Flüchtlinge, welche glücklich und dankbar sind im Libanon in die Schule gehen zu dürfen. Die Bilder sind urheberrechtlich nicht geschützt und können von allen Menschen verwendet werden.

Als Sozialarbeiter fühlte ich mich nach der Recherche dazu verpflichtet andere Menschen auf die Gefahr von Bildern aufmerksam zu machen. Ohne eine kritische Hinterfragung brennen sich solche Bilder in unsere Köpfe ein. Emotionen, Meinungen und Haltungen werden so in den Köpfen der Menschen neu geschaffen, verfestigt und weiterverbreitet.

Der Mensch neigt dazu schnelle, nicht hinterfragte und oftmals auf verfälschten –sogar auf Lügen basierende Informationen zu verinnerlichen und in weiterer Folge Entscheidungen zu treffen, deren Reichweite und Ausgang verheerende Folgen mit sich bringen können. Nicht alles sofort zu glauben und kritisch zu hinterfragen bedeutet Persönlichkeit zu schaffen und die individuellen Werte, Haltungen und Handlungen zu verfestigen.

 

Quellen:
Wir Steirer 2018(5)
https://www.fpoe-stmk.at/wir-steirer/ (Zugriff, 26.10.2018)
Adam Patterson/Panos/DFID
https://www.flickr.com/photos/dfid/24150663659/in/photostream/
(Zugriff, 27.10.2018)

 

Ein Beitrag eines Studenten der Sozialen Arbeit, der hier namentlich nicht genannt werden möchte. AR.

REAL-Bright Lights in a Dark Land

Einladung zur Filmpräsentation
mit anschließender Gelegenheit für Fragen und Diskussion mit dem Filmemacher Ricardo Saravia

REAL- Bright Lights in a Dark Land

13.12.2018, 14:00 – 15:30 Uhr
Hörsaal EA11.010

SYNOPSIS
“REAL- Bright Lights in a Dark Land” showcases the life stories of four Guatemalan rural women, who, through their own simple yet compelling accounts, being part of an underprivileged segment of society, demonstrate their unassuming resilience, their wisdom, and, ultimately, their humanity –true jewels hidden in the mountains of a dark country’s disregard.

BIO
Ricardo Saravia, born in Guatemala, is a first time documentary maker. Psychologist by profession, the chaotic circumstances that Guatemala undergoes led him to pursue this different way to try and bring awareness to its most negatively affected population, with literally no funding, employing only a DSLR camera, a Rode Microphone, a GoPro. The result is REAL. He is also an unpublished writer and photographer.

Der Kontakt wurde hergestellt von Ihrer Studienkolleg*in Miriam Tobisch:

Herr Ricardo Saravia Merida, ein guter Freund der Familie, wird im Dezember nach Österreich reisen. Herr Saravia hat eine Dokumentation gedreht, die er mehrfach in Österreich – z.B. am Institut für Theoretische und Angewandte Translationswissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz – präsentieren wird. Der Film (auf Spanisch mit englischen Untertiteln) heißt „Real – Bright Lights in a Dark Land“, dauert circa eine Stunde und behandelt die Biografien von indigenen Frauen in Guatemala in Interviewform. Meiner Meinung nach ist der Film für Sozialarbeiter*innen vor allem in Bezug auf Aspekte von Empowerment, Feminismus und Intersektionalität von Interesse. Beleuchtet werden die Schicksale von Personen, die in Guatemala mehrfacher Diskriminierung ausgesetzt sind. Die guatemaltekische Gesellschaft ist nach wie vor stark männlich dominiert, die indigene Bevölkerung wird noch immer massiv diskriminiert. Bei den in der Dokumentation interviewten Frauen handelt es sich ausschließlich um indigene Frauen in ruralen Gebieten Guatemalas, die über ihre unterschiedlichen Erfahrungen erzählen und darüber, wie sie trotz aller Schwierigkeiten ihr Leben meistern.“

Wenn Studierende Auslandspraktika ins Auge fassen, wäre dies sicherlich auch ein guter Termin, um Kontakte nach Guatemala zu knüpfen.

Kinderarmut abschaffen

Die Volkshilfe hat eine Kampagne zum Thema Kinderarmut abschaffen gestartet, und ein Modell für die Kindergrundsicherung entwickelt, das von einer Sozialarbeiter*innenlobby unterstützt werden sollte.
Informationsmaterial dazu:  https://www.volkshilfe.at/wer-wir-sind/aktuelles/newsaktuelles/so-schaffen-wir-kinderarmut-ab/
oder https://www.volkshilfe.at/was-wir-tun/positionen-projekte/armut/

Veranstaltungshinweis: Die Studierendenvertretung hat einen Vortrag zum Thema Kinderrechte von Erich Fenninger, Bundesgeschäftsführer der Volkshilfe am 29.01.2019 (10 bis 13 Uhr)  in der Eggenberger Allee 11 HS 10 organisiert.  

 

„Es ist wieder Donnerstag“

Die Donnerstagsdemos aus dem Jahr 2000 werden aus gegebenem Anlass wieder aktiviert: „´Es ist wieder Donnerstag!` bedeutet Zeit für eine Standortbestimmung, für den Austausch, für den Zusammenschluss. Um gemeinsam bereit dafür sein, einen gesellschaftspolitischen Gegenentwurf zur grausamen ´illiberalen Demokratie` zum Sprechen zu bringen. Es ist Zeit, dass wir uns versammeln und zeigen, dass wir mehr sind und mehr wollen, mehr voneinander, mehr vom guten Leben. Daher: Kritische Stimme erheben und demonstrieren.

Die nächste DEMO: 4. Oktober, 18:00 Uhr @ Wien Ballhausplatz.

weitere Infos dazu findet Ihr unter:

Website: www.wiederdonnerstag.at
#wiederdonnerstag auf Facebook
https://www.facebook.com/WiederDonnerstag

#wiederdonnerstag auf Twitter twitter.com/immerdonnerstag

Oh du mein Österreich. Da bist du ja wieder!
Text/Video von Elfriede Jelinek (mit Nikolaus Habjan) für
#wiederdonnerstag
https://m.youtube.com/watch?v=O-KxifFBQ7k

Einladung zur Veranstaltung rebelli/sch/onend? – 22. Oktober

Einladung

rebelli/sch/onend? Rebellisch ohne Ende und wen wollen wir schonen oder rebellisch schon endend?

Österreich feiert 100 Jahre Republik (https://www.oesterreich100.at/) und wirft dabei einen Blick auf die bewegende Geschichte: 1918, 1938, 1948, 1968. Grund genug auch als kritische Soziale Arbeit dieses Gedenken mit aktuellen Bezügen zur Profession zu bereichern.

Im Rahmen des Kollektivs „Soziale Arbeit ist politisch“ laden wir deswegen Interessierte der Sozialen Arbeit ins Literaturhaus Graz ein um am 22.10.2018 um 18:00 das Gedenken in ein „hier und jetzt“ zu verlegen.

Drei Referate von zwei Praktikerinnen und einem Praktiker aus dem Feld der Sozialen Arbeit bieten spannende Inputs mit aktuellen und schattigen Momenten der österreichischen Gesellschaft. Max Keinrath, Katharina Pertschy und Ines Mottnik werden dabei Fragen und Antworten zu Critical Whiteness, Doing und Undoing Gender/Religion und Sexualität im öffentlichen Raum aufwerfen (Moderation: Anna Riegler und Martin Gössl).

Anschließend soll ein Buffet die lebendige Diskussion beflügeln.

– freier Eintritt – offen für Interessierte – keine Anmeldung erforderlich –

Literaturhaus Graz

Elisabethstraße 30, 8010 Graz

Montag 22. Oktober 2018

Beginn 18:00