Tagung Kinderarmut ist kein Kinderspiel 28. März 2019

Fachtagung zur sozialen Absicherung von Kindern und Jugendlichen

28. März 2019
Donnerstag 9:00-16:00 Uhr
im KPÖ Bildungszentrum
Lagergasse 98a
8020 Graz

Anmeldung unter: kpoe-bildungsverein.at

Referent*innen:
Laura Wiesböck, Institut für Soziologie Wien
Denise Schiffrer-Barac, Steirische Kinder- und Jugendanwältin
Franz Ferner, Volkshilfe Steiermark
Peter Stoppacher, Institut für Arbeitsmarktbetreuung und -forschung Steiermark.
Moderation: Daniela Köck.

Tagungsbeitrag 20€, ermäßigt 10€.

AR

 

 

 

 

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Unterstützer*innen der „Stadtteilarbeit Graz“ aktiv

„Liebe Kolleg*innen!

Liebe Freund*innen und Unterstützer*innen der „Stadtteilarbeit Graz“!

Ab Juli 2019 werden die vier Stadteilzentren nicht mehr von der Stadt Graz gefördert. Auf Grund der äußerst prekären Situation der Stadtteilarbeit in Graz, haben die betroffenen Organisationen und Initiativen den Arbeitskreis „STADTTEILARBEIT GRAZ“ gegründet. Aber nicht nur Stadtteilzentren sind von diesem (entgegen dem einstimmig vom Grazer Gemeinderat 2015 beschlossen Leitbild) vom Stadtsenatsbeschluss betroffen. Wir sehen durch die Kürzungen der Budgets von Stadtteil- und Nachbarschaftszenten (bis zu 72%) den Erhalt und in weiterer Folge die Weiterentwicklung der Stadtteilarbeit in Graz gefährdet. Die Reduktion der laufenden Projekte hat direkte Auswirkungen für die Bewohner*innen der Stadtteile (z.B. Verlust eines sozialen Netzwerks, Struktur im Alltag, sowie konstanter Ansprechpersonen bei Problemen und Krisen, …) und gefährdet in weiterer Folge das gute Miteinander und den sozialen Frieden im Stadtteil.

Der Arbeitskreis „STADTTEILARBEIT GRAZ“ ladet alle Betroffenen, Beteiligten und solche, die sich noch beteiligen möchten, zu einem offenen Treffen am Freitag, 8. März ab 13.00 Uhr in das Büro der Nachbarschaften, Kernstockg. 20/P ein, um

–          sich über die aktuelle Situation der Grazer Stadtteilarbeit zu informieren

–          über Reaktionen auf die ersten Presseberichte informiert zu werden

–          mit den Betroffenen gemeinsam weitere Schritte zu entwickeln

mit dem Ziel, die Erhaltung und Weiterentwicklung der Stadtteilarbeit in Graz zu sichern. Wir hoffen dies mit EURER UNTERSTÜTZUNG zu schaffen!

Für den Arbeitskreis „Stadtteilarbeit Graz“ Elisabeth Hufnagl“ (Auszug aus einer e-mail vom 05.03.2019)

 

und danach zur DEMO 8. März gehen – siehe unten:

AR

Jeder Tag ist Frauen*kampftag – no shit!

DEMONSTRATION ZUM 8. MÄRZ #WomeninActionStyria
organisiert vom 8.März-Demobündnis

Die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen sind eine Bedrohung, für das was sch Frauen* bereits mühevoll erkämpft haben. Das können und wollen wir nicht akzeptieren. Deshalb demonstrieren wir auch dieses Jahr wieder für Gleichstellung, Maßnahmen gegen Gewalt und Diskriminierung, finanzielle Unterstützung von verschiedenesten Einrichtungen usw. Wir fordern, dass die Konsequenzen der schwarz-blauen Regierung endlich ein Ende nehmen.

Die Demo startet am Freitag den 08. März um 16:30 am Südtirolerplatz. Seid dabei und kämpft mit uns für eine gerechte Zukunft.

Informationen über die Demo und weitere Veranstaltungen am 08. März findet ihr unter https://waf.mur.at/8-maerz

Bild: WAF, 8. März Demobündnis

Es ist wieder Donnerstag! Demo am 28.02.2019

Auch diese Woche ist es wieder Zeit, um der Regierung zu zeigen, was wir von ihr halten – die Donnerstagsdemo findet wieder statt. Diese Woche starten wir um 18:00 am Mariahilferplatz und demonstrieren für Umweltschutz und Klimagerechtigkeit.

Natürlich wird es auch wieder den Sozialhackler*innen Block geben. Wir freuen uns wahnsinnig!

https://www.facebook.com/events/2224278581232419/

 

 

POST WAR PTSD AND WHAT AUSTRIAN SOCIAL WORKERS CAN LEARN FROM IT

 

Whilst travelling through Ireland I stopped for a few days in Northern Ireland’s capital Belfast. Naturally, I booked one of the guided tours, exploring the history of the riots between Protestants and Catholics. After telling our tour guide, that I’m a social worker in the field of mental health, we started talking about the impact the riots still have on the health of the Northern Irish population.

According to various studies, amongst them “A Report On The Mental Health Impact of The Civil Conflict In Northern Ireland” up to 39 % of the Northern Irish adult population have experienced a conflict related traumatic event during their lifetime. 44 % of that number developed PTSD or comparable mental health issues. (Cf. CVS (2011): p. 6)

Besides being shockingly high, these numbers do also have an impact on our work in Austria. The last war in our country took place between 1939 and 1945. Quite a few survivors of World War II are still alive today, but that’s not the only post war generation we work with. Being a host country, both after the war in former Yugoslavia and after the “refugee crisis” in 2015, Austria is home to quite a few potentially traumatized people. Untreated PTSD and other mental health issues can lead to suicide and dangerous behavior. That’s not something that should frighten us, but rather a fact which we have to bear in mind, when working with those post war generations. It also shows us the importance of a good mental health support system, which is accessible for all groups of our society. At the moment old people and migrants often do face barriers, they can’t overcome on their own. That’s our place to step in.

 

Further reading:

A Report on the mental health Impact of the civil conflict in Northern Irelandhttps://www.cvsni.org/media/1435/troubled-consequences-october-2011.pdf

NI Has World’s Highest Rate of Post Traumatic Stress Disorderhttps://www.ulster.ac.uk/news/2011/december/ni-has-worlds-highest-rate-of-post-traumatic-stress-disorder

Young People´s Transgenerational Issues in Northern Irelandhttps://www.cvsni.org/media/1164/young-peoples-transgenerational-issues-in-ni-april-2012.pdf

McKittrick, David & McVea, David (2002): Making Sense of The Troubles – The -Story of the Conflict in Northern Ireland. London: New Amsterdam Books

 

Buchempfehlung: Fremd in ihrem Land: Eine Reise ins Herz der amerikanischen Rechten

Arlie Russell Hochschild – emeritierte Soziologin der University of Berkley – begibt sich auf eine Reise nach Louisiana, ins Herz der amerikanischen Rechten, in ein Land voller Widersprüche, gezeichnet von Umweltkatastrophen durch unregulierte Machenschaften von Großkonzernen, geprägt von dem Leben vieler Menschen in großer Armut, welche gleichzeitig Tea-Party-Anhänger und Trump-Wähler sind, und begibt sich als Forscherin – wie sie es selbst bezeichnet –  jenseits der „Empathiemauer“ zu den Menschen, die sich vom Staat abgehängt fühlen und sich der rechtspopulistischen Tea-Party-Bewegung angeschlossen haben. Sie spricht nicht über die Menschen, sondern sie spricht mit den Menschen. Ihre empathische Analyse der Lebensrealitäten dieser Menschen ermöglicht es, weniger in Polarisierungen zu denken. Gleichzeitig zeigt Hochschild die beunruhigenden Entwicklungen in einer gespaltenen Gesellschaft auf, die auch in Europa längst begonnen haben. Eine respektvolle, fesselnde und leicht lesbare soziologische Analyse, welche sich wie ein Stück Literatur liest.

Buchtipp: Hochschild, Arlie R. (2017): Fremd in ihrem Land. Eine Reise ins Herz der amerikanischen Rechten. Frankfurt/New York: Campus Verlag.

AR